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Recycling von PU-Schaumdosen mit PDR

Die allgemeine Verwertungsquote durch PDR (Produkte durch Recycling) liegt bei 95 %, die Stoffliche bei rund 80 %. Der Rücknahmeservice ist bereits im Verkaufspreis der Dosen enthalten.

Um eine hohe stoffliche Verwertungsquote beim Recycling von PU-Schaumdosen zu erzielen, braucht es eine ausgefeilte Verfahrenstechnik. In der weltweit einzigen Anlage für das Recycling von PU-Schaumdosen werden diese von PDR unter Sauerstoffabschluss mechanisch zerkleinert. Die flüssigen Inhaltsstoffe und Metallteile (Aluminium bzw. Weißblech) fallen in ein Lösemittelbad. Über eine Waschschnecke werden sie herausgefördert und vorgewaschen.

Es folgen weitere Wasch- und Trockenstufen. Ein Metallabscheider sortiert das gereinigte und getrocknete Aluminium und Weißblech. Das anfallende PU-Lösemittel-Gemisch wird mehrfach gefiltert, über einen Wärmetauscher gefahren und nach PU und Lösemittel getrennt. Die Treibmittel werden abgesaugt und unter Druck verflüssigt. Aus den Plastikkappen wird Mahlgut für die Kunststoffaufbereitung gewonnen.


 

PDR_Anlage

Produkte und Rohstoffe durch Recycling gewinnen

Gebrauchte PU-Schaumdosen enthalten Gefahr- sowie Wertstoffe. Durch die stoffliche Verwertung können die Ressourcen für neue Produkte genutzt werden. Wiedergewonnene Inhaltsstoffe werden zu einem hohen Anteil wieder in den Kreislauf zurückgeführt. PU-Prepolymere und Treibgase können direkt wieder für neue 
PU-Schäume eingesetzt werden. PDR gewinnt durch das stoffliche Recycling hochwertige Produkte und die Industrie führt diese wieder in den Produktionskreislauf zurück.  

Folgende Produkte und Rohstoffe entstehen: PREPUR® (PU-Prepolymer), PREMOD® (ein Blend eines PU-Prepolymers), TRIGAS® (Treibgas), Kunststoffmahlgut PE/PP, Weißblech, Aluminium und Kartonagen

Vermeidung von schädlichen Rohstoffen

Wir vermeiden so weit wie möglich Rohstoffe, die für Mensch und Umwelt schädlich sein können. Insbesondere bei CMR-Stoffen streben wir eine Nullverwendung an. Die Abkürzung CMR steht für "carcinogenic, mutagenic or reprotoxic" und bezieht sich auf Stoffe, die krebserregend sind, Veränderungen des Erbguts hervorrufen können oder schädlich für die Fortpflanzung oder die Nachkommenschaft sind. Neben dem Verbot von CMR-Stoffen verfolgen wir auch eine strenge Politik zur Reduzierung von Rohstoffen, die andere Risiken bergen, wie z. B. bioakkumulierbare Stoffe, die sich in Pflanzen oder Tieren anreichern. Bei der Entwicklung neuer Produkte geht unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. So berücksichtigen wir beispielsweise bereits die Liste der "schädlichsten Chemikalien", die der neue europäische Green Deal bis 2025 vorsehen wird. 

So einfach funktioniert die Abholung (PRO bereich)

• Bitte nur Originalkartons oder kostenfreie PDR-Rücksendekartons verwenden
• PU-Schaumdosen senkrecht mit dem Ventil nach oben in den Karton stellen
• Mindestens 6 Kartons mit gebrauchten PU-Schaumdosen sammeln Witterungsgeschützt lagern
• Kartonabholung anmelden unter der unten genannten Hotline, Mail oder im Web

RÜCKGABE DIY

Einzeldosen und Kleinmengen bitte über Handel und Kommunen zurückgeben. Auch hier unterstützt PDR bei der Suche nach Rückgabestellen. In unserer Onlinesuche sind mehr als 3.000 Rückgabestellen für gebrauchte PU-Schaumdosen registriert. Einfach online Postleitzahl oder Ort eingeben und schon werden 
die nächstgelegenen Rückgabestellen hier angezeigt: www.pdr.de/pu-schaumdosen-recycling/einzeldosen-abgeben

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